Pans Labyrint
Pans Labyrint – ein düsteres Märchen im Spanien unter Franco
Ein düsteres und wunderschönes Märchen, angesiedelt im Spanien unter Franco.
Die zehnjährige Ofelia zieht mit ihrer schwangeren, kränklichen Mutter zu ihrem neuen Stiefvater Vidal, einem grausamen Mann. Fünf Jahre nach dem Bürgerkrieg widmet sich Vidal, Offizier der bewaffneten Polizei, mit großem Eifer der Aufgabe, die letzten Reste des Widerstands aufzuspüren und zu zerschlagen.
Mitten in dieser schwierigen Zeit findet Ofelia den Weg in ein geheimnisvolles Labyrinth. Dort begegnet sie einem magischen Wesen, einem Faun, der ihr erzählt, sie sei die Prinzessin der Unterwelt. Um ihren rechtmäßigen Platz auf dem Thron zurückzuerlangen, muss sie drei Aufgaben bewältigen – eine Herausforderung, der sie sich mit Neugier und Mut stellt.
Grauenhaft und wunderschön
Auch nach einer langen und von der Kritik gefeierten Karriere bleibt Pans Labyrint ein künstlerischer Höhepunkt in Guillermo del Toros Filmografie. Die visuelle Gestaltung ist ebenso grauenhaft wie wunderschön. Der Film ist außerdem ein herausragendes Beispiel dafür, wie übernatürliche Elemente ernste Themen nicht unbedingt verschleiern, sondern sie auch verstärken können.
Und schließlich sind die Monster des Films kaum unerwähnt zu lassen: Mit einer Kombination aus praktischen und digitalen Effekten zum Leben erweckt, gehören sie zu den besten, die je auf der Kinoleinwand zu sehen waren.