Fullmånenetter
Fullmånenetter – norwegisch für „Nächte bei Vollmond“
Einer der schönsten Filme von Eric Rohmer.
Rohmer wirft hier einen leichtfüßigen, intelligenten und humorvollen Blick auf die moderne Frau und ihre Vorstellungen von Liebe. Louise ist eine junge Designerin und lebt mit ihrem Freund in einem Vorort. Er möchte, dass sie heiraten und sich niederlassen, doch sie ist noch nicht bereit, dem Leben als junge Frau und dem Ausgehen den Rücken zu kehren. Sie nimmt sich eine Wohnung in der Stadt, wo sie ihre Freiheit genießen kann. Doch bald stellt sie fest, dass das gar nicht so einfach ist.
Pascale Ogier erhielt für ihre Rolle in Fullmånenetter einen hochverdienten Preis in Venedig. Sie ist eine typische Rohmer-Frau: umschwärmt und begehrt, aber unsicher in Bezug auf sich selbst und ihre eigenen Gefühle. Pascale Ogier, die im Zusammenhang mit Fullmånenetter als „Entdeckung des Jahres“ und als „weibliches Quecksilber in explosiver Konzentration“ (Harald Kolstad) bezeichnet wurde, starb kurz nach den Dreharbeiten.
A small masterpiece.
Vincent Canby, The New York Times